Alle Beiträge von admin

FCME beim 3. Erkneraner Lichterfest

„… neun – acht – … drei – zwei – eins – jetzt“ jubelte laut gestern Abend die begeisterte Menschenmenge in der wimmelnden Innenstadt zusammen mit dem Moderator: die Festmeile erstrahlte auf Knopfdruck im Lichterglanz – bei fließendem Verkehr auf der Friedrichstraße!

Die Erkneraner Mittelstandsvereinigung hatte auch unseren Verein zur Teilnahme eingeladen. Der Propeller aus dem 1. Weltkrieg – mit 2.80 m Länge sonst der Blickfang der bisher in den Ländern Brandenburg und Berlin gezeigten Wanderausstellung BAKELIT100 – steht daher wieder wie 2009 im Schaufenster des Rathauses.

03-kDagegen erstmals präsentierte der Verein drei attraktive Poster sowie eine Vitrine mit Bakelitgegenständen aus seiner Sammlung im „Wintergarten“ Beuststraße 1 – s. Fotos. Um die Werbung des befreundeten Vereins der Mittelständler zu zitieren „In Erkner stimmt die Chemie“.

Fritz Kretschmer

Weitere Bilder finden Sie auf unserer Website hier.

Infos zum traditionellen Erkneraner Lichterfest finden Sie unter:
www.lichterfest-erkner.de

Lesen Sie auch in der Märkischen Oderzeitung vom 28.11.2011:
„Erkner hat seinen eigenen Ku’damm“

TV-Tipps: BR-alpha – Zum Internationalen Jahr der Chemie

Der Bildungssender des Bayerischen Rundfunks BR-alpha sendet in den Nacht- und Morgenstunden des 5. Dezember zum Internationalen Jahr der Chemie 18 Folgen aus der populären Reihe „Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik„. Sie geben einen guten Überblick über wichtige Entdeckungen und Entwicklungen der Chemie-Geschichte:

BR-alpha am Mo, 5.12.2011
1:05 Das Atom – John Dalton und Niels Bohr
1:20 Die Ordnung – Dmitrij Mendelejew, Lothar Meyer und das Periodensystem der Elemente
1:35 Niels Bohr und sein Atommodell
1:50 Das Traummolekül – August Kekulé und der Benzolring
2:05 Die Beschleunigung – Wilhelm Ostwald und die Katalyse
2:20 Henri Becquerel, Marie Curie und die Radioaktivität
2:35 Riesenmoleküle – Hermann Staudinger
2:50 Vom Atom zum Molekül – Linus Pauling und die chemische Bindung
3:05 Kautschuk – Charles Goodyear und Fritz Hofmann
3:20 Alfred Nobel und das Dynamit
3:35 Leo Hendrik Baekeland und das Bakelit
3:50 Fritz Klatte, Hermann Staudinger und das PVC
4:05 William Robert Grove und die Brennstoffzelle
4:20 Moleküle des Lebens – Emil Fischer und die Proteine
4:35 Chemie in der Landwirtschaft – Justus von Liebig
4:50 Dünger aus der Luft – Fritz Haber und Carl Bosch
5:05 Vom Farbstoff zum Medikament – August Wilhelm Hofmann, William Henry Perkin und Adolf Baeyer
5:20 Die Pille – Adolf Butenandt und die Sexualhormone

Auch im regulären Programm des Senders werden zur Zeit verschiedene Folgen dieser Serie gezeigt. Bis Ende dieses Jahres z. B. noch:

Vom Farbstoff zum Medikament – August Wilhelm Hofmann, William Henry Perkin und Adolf Baeyer
Mo, 28. Nov. – 11:45 – BR-alpha
Mo, 5. Dez. – 11:45 – BR-alpha

Alexander Fleming, Howard Florey, Ernst Boris Chain und das Penicillin
Di, 29. Nov. – 19:00 – BR-alpha
Mi, 30. Nov. – 09:30 – BR-alpha
Mo, 5. Dez. – 11:45 – BR-alpha

Leo Hendrik Baekeland und das Bakelit
Fr, 9. Dez. – 20:00-20:15 – BR-alpha
Mo, 12. Dez. – 11:30-11:45 – BR-alpha

TV-Tipp: Leben mit Kunststoff

In der kommenden Woche gibt es wieder einen interessanten Beitrag zu Kunststoffen in der Sendereihe der 3. Programme der ARD „Planet Wissen„:

Leben mit Kunststoff – Von Nylonstrümpfen, Plastikstühlen und Müllbergen

Die Sendung ist zu sehen:
Do, 24. Nov., 15:00-16:00, WDR
Do, 24. Nov., 15:00-16:00, SWR
Do, 24. Nov., 17:45-18:45, EinsPlus
Do, 24. Nov., 21:45-22:45, BR-alpha
Fr, 25. Nov., 04:05-05:05, SWR
Fr, 25. Nov., 08:15-09:15, WDR
Fr, 25. Nov., 12:30-13:30, BR
Fr, 25. Nov., 14:15-15:15, RBB

Dieser Beitrag scheint eine Wiederholung aus dem Jahr 2010 zu sein.

Aus dem Werbetext zur Sendung:

„Unser Leben ist voll von Kunststoff. Ob Verpackungen, Alltagsgegenstände oder in der Medizin – überall hat der Werkstoff längst Einzug erhalten. In den 80er Jahren überschreitet die Kunststoffproduktion erstmals die Stahl- und Eisenproduktion. Mit dem Kunststoffzeitalter hat sich dem Mensch ein Traum erfüllt: er hat einen Werkstoff, der sich in idealer Weise für jeden Zweck anpassen lässt. Denn Plastik, wie es im Volksmund heißt, kann man vielfältig verarbeiten. Planet Wissen beleuchtet die Eigenschaften von Kunststoffen und zeigt dabei seine enorme Erfolgsgeschichte. Schon in der Steinzeit kannte man eine Art Kunststoff, auch die Mayas stellten schon vor Tausenden von Jahren Natur-Kunststoff her, und mutige Erfinder entdeckten schließlich den ersten voll synthetisch hergestellten Kunststoff.
Mit der Kunsthistorikerin Uta Scholten vom Deutschen Kunststoffmuseum sprechen wir über 150 Jahre Kunststoffgeschichte und sehen wertvolle Exponate aus Kautschuk, Zelluloid und Bakelit. So erfolgreich der Alleskönner Kunststoff auch war, in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts kam es zu einem Imagewandel. Planet Wissen beleuchtet auch die Kehrseite des erfolgreichen Werkstoffs: Plastikverpackungen sollen uns krank machen und unser Planet droht am Plastikmüll zu ersticken.“

Informationen zur Sendung finden Sie auf der Website www.planet-wissen.de

Neues aus der Chemie der Region

Lesen Sie Aktuelles [dort finden Sie die vollständigen Artikel verlinkt]:

Modell Ost
In der ostdeutschen Chemie wird ein Arbeitszeitmodell für den demografischen Wandel ausgetüftelt … [TS, 31.10.2011]

Nächtliche Berufsberatung
(Schwedt) Was blubbert im PCK-Labor vor sich hin? Wie können Regeltechniker 50 verschiedene Rädchen im Auge behalten? Welche Fragen kommen in der Abschlussprüfung einer Bürokauffrau dran? bei der „Nacht der Ausbildung“ haben die Azubis der PCK Raffinerie GmbH am Freitag 600 interessierten … [MOZ, 31.10.2011]

„Untragbar, den Namen zu ändern“
100. Jubiläum des Berliner Fritz-Haber-Instituts: Fritz Stern über die Rolle des Gründungsdirektors im Ersten Weltkrieg … [TS, 30.10.2011]

Bayer spart sich gesund
Kostensenkungen verhelfen dem Pharmageschäft zu mehr Gewinn. Die Kunststoffsparte schwächelt … [TS, 27.10.2011]

Tätersuche mit genetischem Fingerabdruck
Amerikanische Krimiserien machen es vor: Tätersuche mittels geneti­schem Fingerabdruck. Wie selbst Schüler auf Spurensuche gehen und dabei Lust auf Laborarbeit bekommen, zeigt ein Projekt der Hoch­schule Lausitz, das im Angermünder Gymnasium Station macht. … [MOZ, 24.10.2011]

Pharmagruppe B. Braun setzt auf Berlin. Unternehmen investiert 38 Millionen Euro
460 Millionen Plastik- und Glasampullen mit Injektionslösungen für Krankenhäuser und Arztpraxen stellt die B. Braun Melsungen AG jährlich in Berlin her. In den kleinen Gefäßen befinden sich zum Bei­spiel Antibiotika, Kochsalzlösungen und Narkosemittel. Jetzt investiert das weltweit tätige Pharma- und Medizintechnikunternehmen 38,2 Millionen Euro in neue Produktionsanlagen auf dem Werksgelände im Ortsteil Rudow … [TS, 24.10.2011]

Mit kleinen Schritten
Die Märkische Faser GmbH beschäftigt in Premnitz wieder 345 Menschen Von der Märkischen Faser AG in Premnitz ist nur ein harter Kern übrig geblieben. Doch der wirtschaftet ziemlich gut. … [MAZ, 24.10.2011]

Fachkräfte nach Bedarf
Bildungszentrum des ZAL am Biotechnologiepark Luckenwalde eröffnet „Wenn sich ein Brandenburger Ministerpräsident für einen Montag motivieren will, muss er in den Teltow-Fläming fahren“, … [MAZ, 19.10.2011]

Proben mit Dynamik
Naturwissenschaften sollen Stoffe besser analysieren können. Das hilft beim Verständnis von Körperprozessen oder Klimadaten … Eine neue Graduiertenschule in Adlershof soll sich jetzt um die Analytik kümmern: die School of Analytical Sciences Adlershof (SALSA). Sie hat einen besonderen Anspruch: Sie möchte nicht nur Doktoranden auf dem Gebiet der Analytischen Wissenschaft ausbilden, sondern ein Umdenken in einem breiten naturwissenschaftlichen Bereich initiieren … [TS, 16.10.2011]

Laboranten der ersten Stunde
(Schwedt) 65 Laboranten, die 1964 beim Anfahrbetrieb im Erdölver­arbeitungswerk (EVW) dabei waren, haben sich jetzt wiedergesehen. Das Treffen war ein emotionaler Tag … „Alle Laboranten, die damals in der DDR verfügbar waren, wurden für das EVW abgeworben“, erin­nert er sich. „Sie kamen aus Böhlen, Leuna und Zeitz.“ … [MOZ, 16.10.2011]

Grundgehälter steigen um mehr als zwei Prozent
Die Gehälter in allen Branchen sind 2011 im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 2,7 Prozent gestiegen. … Überdurchschnittlich stark stiegen die Gehälter in der Chemiebranche an. Arbeitnehmer bekommen dort 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. … [BZ, 14.10.2011]

Mit Algen gegen den Klimawandel
(Senftenberg) Winzigklein sind Algen, grün und glitschig. Eigentlich haben sie einen schlechten Ruf, weil sie sich an heißen Tagen wie ein Teppich auf Gewässern ausbreiten können. Doch die pflanzenartigen Lebewesen haben auch eine gute Seite. Sie binden klimaschädliches Kohlendioxid (CO2). … Vattenfall will mit seinem Senftenberger Forschungsprojekt herausfinden, ob die Verbrennung der einheimischen Braunkohle künftig weniger umweltbelastend vonstatten gehen kann, … [MOZ, 12.10.2011]

Der älteste Betrieb der Stadt
Seit 345 Jahren gibt es die Kreis-Apotheke in Kyritz. Die Gründung fand am 9. Oktober 1666 statt. Gestern hatte der heutige Inhaber Guntram Peter zum … [MAZ, 11.10.2011]

Karosserien aus Duroplast
Das Phenolharz-Werk in Erkner gilt als Wiege der deutschen Kunststoffindustrie In Erkner werden schon seit mehr als hundert Jahren Kunstharze hergestellt. Während der DDR-Zeit entstanden hier Karosserien für den legendären Trabant … [MAZ, 08.10.2011]

„Plaste-Forschung“ im Dok-Zentrum für DDR-Alltagskultur (Eisenhüttenstadt) Rote Plastelöffel, blaue Plastedosen, grüne Plas­teeimer – Katja Böhme ist fasziniert von der Wunderwelt der Ost-Chemie. Stundenlang kann die Berliner Historikerin Vorträge über die Industrie-Giganten Leuna und Buna, Massenkonsumgüter und innovative Designobjekte halten … [MOZ, 07.10.2011]

15-Jährige erforscht alte Skandale
… Die 15-jährige Svitlana Steingart konnte kürzlich einen Preis im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten auf Landesebene gewinnen. … „Ärgernisse, Aufsehen, Empörung – Skandale in der Geschichte“ war das Thema des Schüler-Wettbewerbs, den die Körber-Stiftung alle zwei Jahre auslobt. In der Arbeitsgemeinschaft „Junge Historiker“ des Vereins für Bildung-Begegnung-Zeitgeschehen (bbz) in Bernau hatte sich Svitlana Steingart bereits mit den Hinter­lassenschaften des Schichtpressstoffwerkes (SPW) am Schönfelder Weg befasst. … [MOZ, 07.10.2011]

Chemie-Nobelpreis für Quasikristalle
Dem 1941 in Tel Aviv geborenen israelischen Physiker Daniel „Dan“ Shechtman wurde der Nobelpreis für Chemie 2011 „für die Entde­ckung der Quasikristalle“ zugesprochen. [FCME-Blog, 05.10.2011]

Aus Granulat wird eine Plastiktüte
(Löhme) Die Firma wurde mehrfach ausgezeichnet, ist innovativ und ein echtes Familienunternehmen: Die Berec Recycling GmbH schreibt eine Erfolgsgeschichte … [MOZ, 05.10.2011]

Fontane-Gymnasiasten schauten ZALF-Forschern über die Schulter
(Müncheberg) Fünf Klassen des Strausberger Fontane-Gymnasiums haben unmittelbar vor den Ferien zwei Tage lang im ZALF den Wissenschaftlern über die Schultern schauen dürfen. Mehrere Forschungsbereiche hatten ihre Tore geöffnet … [MOZ, 04.10.2011]

H I N W E I S:
Artikel der Tageszeitungen Märkische Allgemeine Zeitung (hier: MAZ) und Berliner Morgenpost (hier: MoPo) sind in deren Internetarchiv nicht mehr vollständig frei – d.h. kostenlos – zugänglich, so dass beide Zeitungen nur noch eingeschränkt in unsere Recherche einbezogen werden können.

7. Chemiewerker-Treffen 2011

Wir laden ein zum:

7. Chemiewerker-Treffen 2011

am Mittwoch, 16.11.2011, 15.00 Uhr
in der Stadthalle Erkner.

Unter dem Motto „Chemie – unser Leben, unsere Zukunft“ erwarten Sie zwei sehr interessante Vorträge mit Diskussion:

Steinkohlenteer – welche chemischen Produkte entstehen daraus?
Edgar Pohl, Erkner

Kunststoff-Utopien im Alltag zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Katja Böhme, Berlin

Bitte teilen Sie uns unter der Rufnummer 03362/72204 bis spätestens 11. November 2010 mit, ob wir Sie begrüßen dürfen.

Wir freuen uns auf Sie!

Vgl. auch: Neues aus dem Verein

100 Jahre Fritz-Haber-Institut

Wir gratulieren!

Vor 100 Jahren, am 28. Oktober 1911, wurde das heutige Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft als Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie in Dahlem gegründet.

Aus der Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft, 21.10.2011
„100 Jahre nobelpreiswürdige Forschung zwischen Physik und Chemie
Am 28. Oktober 1911 wurde das heutige Fritz-Haber-Institut in Berlin gegründet. An der renommierten Forschungseinrichtung, die 1912 in ihr erstes, heute noch bestehendes Gebäude in Berlin-Dahlem einzog, wirkten im Laufe der langen Geschichte sieben Nobelpreisträger, zuletzt Gerhard Ertl (Chemie 2007). Die Geschichte des Instituts begann 1911 als Institut der jungen Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die als neuartiger Verein die Grundlagenforschung fördern sollte. Aus ihr ging 1948 die heutige Max-Planck-Gesellschaft hervor …“
http://presse.fhi-berlin.mpg.de/

Weitere Informationen:

FCME zur Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft

Website des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft
– zum Jubiläum des FHI
– zur Geschichte des FH

Nobelpreisträger, die am Institut wirkten (mit Links zu FCME-Beiträgen):
Max von Laue 1914 Nobelpreis für Physik
Fritz Haber 1918 Nobelpreis für Chemie
Heinrich Wieland 1927 Nobelpreis für Chemie
Otto Hahn 1944 Nobelpreis für Chemie
Odd Hassel 1969 Nobelpreis für Chemie
– Ernst Ruska 1986 Nobelpreis für Physik
Gerhard Ertl 2007 Nobelpreis für Chemie

Medienbeiträge der letzten Monate (Auswahl):

Fluch und Segen für Millionen
Berliner Zeitung (nur Druckausgabe, 28.10.2011)

Gemeinsam für die Zukunft forschen
Vor hundert Jahren begann die Geschichte des Campus Dahlem – heute ein herausragender Wissenschaftsstandort in Deutschland (Tagesspiegel)

„Pauling statt Haber“
Forscher fordern neuen Namen für Berliner Institut (Tagesspiegel)

Im deutschen Oxford (Berliner Zeitung)

Ein Institut im Goldrausch (Berliner Zeitung)

Was von der Plaste übrigbleibt

Die MOZ berichtet über unser Mitglied Katja Böhme und ihre „Plaste-Forschung“ im Dok-Zentrum für DDR-Alltagskultur in Eisenhüttenstadt:

„Rote Plastelöffel, blaue Plastedosen, grüne Plasteeimer – Katja Böh­me ist fasziniert von der Wunderwelt der Ost-Chemie. Stunden­lang kann die Berliner Historikerin Vorträge über die Industrie-Giganten Leuna und Buna, Massenkonsumgüter und innovative Designobjekte halten. Dabei rutscht das von vielen so belächelte Wort „Plaste“ ganz selbstverständlich aus ihrem Mund heraus. Warum auch nicht? „Das war ein offizieller Begriff in der DDR, der wurde nicht nur im Werbeslo­gan ,Plaste und Elaste aus Schkopau‘ genutzt, sondern auch in wis­sen­schaftlicher Literatur“, erklärt die 29-Jährige. „Plaste“ wurde in den 1950ern neben „Elaste“ eingeführt. Zum einen, weil diese Unter­scheidung aussagekräftiger war als …“ [mehr]
Märkische Oderzeitung, 24./25.10.2011

Exkursion nach Ketzin

Am 5. Oktober 2011 begaben wir uns auf Exkursion in das „Zentrum für CO2-Speicherung“ in Ketzin westlich von Berlin. In diesem zum „Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ“ gehörenden Pilotstandort steht seit 2004 im Mittelpunkt der For­schung, ob eine langfristige und sichere Speicherung von Kohlen­dioxid im Untergrund möglich ist. … [mehr]

Chemie-Nobelpreis 2011

Dem 1941 in Tel Aviv geborenen israelischen Physiker Daniel „Dan“ Shechtman wurde der Nobelpreis für Chemie 2011 „für die Entdeckung der Quasikristalle“ zugesprochen. Wir gratulieren!

 

Informationen und interessante Links:

Nobelpreiskomitee zum Preisträger in Chemie 2011 (engl.)

Technion Department of Materials Engineering der Technischen Universität von Haifa, Israel (engl.)

Forschung aktuell, Deutschlandfunk

 

Beiträge in Tageszeitungen der Region:

Chemie-Nobelpreis für Quasikristalle
Erst Hohn und Spott, jetzt der Nobelpreis: Für die Entdeckung der Quasikristalle erhält der Israeli Daniel Shechtman …
BZ, 05.10.2011

Porträt: Shechtman stürzte ein Dogma der Chemie
Und sie dreht sich doch. Schon Galileo Galilei stand vor dem existenziellen Problem, mit dem der israelische Physiker Dan Shechtman (70) jahrelang zu kämpfen hatte: Niemand glaubte ihm, statt Anerkennung gab es Hohn und Anfeindungen.
Denn so unorthodoxe Kristall-Strukturen, wie Shechtman sie 1982 durch Zufall in seinem Elektronenmikroskop erblickte, kamen in keinem Lehrbuch vor – es durfte sie also nicht geben. …
BZ, 05.10.2011
LR, 05.10.2011

Israeli erhält Chemie-Nobelpreis für Quasikristalle
Der israelische Chemiker Daniel Shechtman wird mit dem Nobelpreis geehrt. Er hat die Quasikristalle entdeckt – und musste erst mal seine Frau anrufen. …
TS, 05.10.2011

Revolution in der Kristallwelt
Quasikristalle vereinen Schönheit, Harmonie und Ordnung – und bringen ihrem Entdecker nun den Nobelpreis für Chemie ein …
TS, 05.10.2011

Fünf gewinnt
Für eine außergewöhnliche Kristallsymmetrie erhält Daniel Shechtman den Nobelpreis für Chemie 2011. …
BZ, 06.10.2011

Hintergrund: Quasikristalle – Unmögliche Strukturen
Das Repertoire an Kristallen hat sich mit der Entdeckung der Quasikristalle immens erweitert. Neue Anwendungen sind möglich geworden. Einige Quasikristalle lassen sich für Materialien nutzen, die härter und hitzebeständiger sind als Teflon. …
LR, 05.10.2011

Gegen jedes Bauprinzip. Hartnäckiger Glaube an unmögliches Kristall belohnt
Weil er seinen Augen im entscheidenden Moment mehr traute als dem zementierten Vorurteil seiner Zunft, erhält Dan Shechtman den Chemie-Nobelpreis
MAZ, 06.10.2011