Neues aus der Chemie der Region

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4,1 Prozent mehr Geld in der Chemie. Tarifpartner einigen sich auf 15 Monate Laufzeit
Die rund 550 000 Beschäftigten der Chemiebranche erhalten 4,1 Prozent mehr Lohn. Darauf einigten sich die Gewerkschaft IG BCE und der Chemiearbeitgeberverband BAVC am Donnerstag
TS, 31.03.2011

Kleber aus Teltow hält Chipkarte zusammen Wissenschaft Kunststoff aus Seehof patentiert
Als „Kunststoffschmiede“ ist der Forschungscampus Seehof in der Fachwelt schon seit 90 Jahren ein Begriff
MAZ, 28.03.2011

Gewerkschaft reißt der Geduldsfaden
Spitzenabschluss in der Chemiebranche angestrebt
Die Chemie-Gewerkschaft IG BCE hat sich für diese Woche ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will die bisherigen Lohnabschlüsse toppen
BZ, 28.03.2011

Rekordpreise: Hightech-Kunststoffe extrem gefragt
(Leverkusen) Die Rechnung ist einfach: Je leichter ein Auto, desto weniger Kraftstoffverbrauch, desto geringer der Kohlendioxidausstoß. «Der Trend geht also zu leichteren Automobilteilen»
LR, 27.03.2011

Bald mit voller Kraft. Probleme bei der E10-Einführung haben der Premnitzer Ethanolfabrik bislang nicht geschadet
Mitten in der Startphase der Premnitzer Ethanolfabrik kamen an den Tankstellen die Verkaufsschwierigkeiten beim neuen Kraftstoff E 10. Die Produktion wird trotzdem weiter hochgefahren
MAZ, 25.03.2011

Gute Geschäfte, kaum neue Jobs
Die Unternehmer in Berlin und Brandenburg sind optimistisch. Auf den Arbeitsmarkt schlägt sich das aber noch nicht nieder. Zusätzliche Stellen gibt es nur im Maschinenbau.
Die Unternehmer in Berlin und Brandenburg erwarten in diesem Jahr gute Geschäfte. Besonders der Maschinenbau, die Metall- und Elektroindustrie, der Großhandel, die Holz- und Kunststoffindustrie
TS, 22.03.2011

Dressierte Badespaßverderber
Im Wettrennen um sauberen Biosprit ohne Nahrungsmittel im Tank ist eine Berliner Firma vorn dabei … Es sieht so aus, als hätte der Chef der Berliner Firma Cyano Biofuels …
BZ, 21.03.2011

Ins Labor oder die Politik
Die gute Nachricht zuerst: Die Jobchancen für Naturwissenschaftler sind sehr gut. Und der Bedarf an Fachleuten aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) wird in den nächsten 15 Jahren noch kräftig steigen
TS, 20.03.2011

Landeslabor sucht nach Radioaktivität
Jochen Beetz eilt in weißem Kittel zur Auffahrt des Laborgebäudes in Oranienburg. Er will einen hochsensiblen Geigerzähler vorführen
MOZ, 19.03.2011

Wir können in 15 Minuten runterfahren?
(Schwedt) Was kann man aus Japan lernen? Dass nichts absolut sicher ist. Dass sagt auch PCK-Chef Jos van Winsen. Aber die riesige Raffinerie ist auf viele Unglücksszenarien vorbereitet
MOZ, 18.03.2011

Auf der Suche nach neuen Geschäftsideen
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat sich über die Zukunftschancen des Landkreises Barnim informiert. Dabei besuchte er unter anderem Firmen mit innovativen Geschäftsideen. …
Ähnlich angetan war der Ministerpräsident auch von der Bernauer Kunststoffe GmbH (BK) mit Sitz in Bernau-Waldfrieden. Von dort aus gehen Verbundwerkstoffe in die halbe Welt
MOZ, 18.03.2011

BASF in Schwarzheide überspringt Umsatzmilliarde
Die BASF Schwarzheide GmbH (Oberspreewald-Lausitz) hat das Krisenjahr 2009 abgeschüttelt und ist zu alter Stärke zurückgekehrt. Das Lausitzer Chemieunternehmen hat nach 2007 und 2008 im Vorjahr mit einem Umsatz von 1,06 Milliarden Euro erneut die magische Grenze überschritten
LR, 17.03.2011

Barmer-Chefin wird oberste Pharma-Lobbyistin
(Berlin) Die Vorstandschefin der Barmer GEK, Birgit Fischer, wechselt zum Verband forschender Arzneimittelhersteller (VFA).
TS, 16.03.2011

Postkarten zum Erkneraner Heimatfest
Als Novum zum Heimatfest in Erkner vom 27. bis 29. Mai hat die Stadt eine Postkarte herausgegeben, die ab sofort kostenlos im Rathaus und in der Tourismusinformation erhältlich ist. Die Karte, deren Gestaltung auch Grundlage für die Plakate und Programmflyer des Heimatfestes sein wird, zeigt anlässlich des Internationalen Jahres der Chemie als Motiv Leo Hendrik Baekeland und seine Frau Celine. L. H. Baekeland (1863-1944) gilt als Erfinder des Bakelit. Er gründete die Bakelite GmbH (Berlin/Erkner), die 1909 weltweit den ersten vollsynthetischen Kunststoff industriell herstellte.
MOZ, 15.03.2011

Von Pulvern, Pflastern und Pillendrehern
… Eine Zeitreise durch drei Jahrhunderte Apothekengeschichte erleben Neugierige, die sich auf zur Entdeckungstour durch die Offizine, Arzneikeller sowie die Kräuter- und Giftkammern des Apothekenmuseums machen. Hinter der Fassade und dem Verkaufsraum der Löwen-Apotheke am Cottbuser Altmarkt
LR, 14.03.2011

Hier entsteht das E 10
(Schwedt) Was ist drin im neuen E 10? Wohl oft keine zehn Prozent Bioethanol. Noch wird es zum Teil von den Mineralölkonzernen mit E 5 vermischt. Das bestimmen aber die Konzerne. Im PCK wird es nur nach ihren Vorgaben hergestellt.
MOZ, 11.03.2011

Klimaschutz und künstliche Muskeln
In der vergangenen Woche wurden die Sieger des „Jugend forscht“-Regionalwettbewerbs gekürt
BZ, 07.03.2011

Rätsel über Dekkers Strategie bei Bayer
AFPMarijn Dekkers lässt bei der Führung von Bayer keine Strategie erkennen. Mitarbeiter sind besorgt.
TS, 05.03.2011

Neubau mit Perspektive
ZAL errichtet im Biotechnologiepark ein Bildungszentrum – Das Zentrum für Aus- und Weiterbildung Ludwigsfelde (ZAL) schafft sich in Luckenwalde ein weiteres Standbein. Jetzt wird ein neues Bildungszentrum gebaut.
MAZ, 05.03.2011

Teurer Verzicht
Der Bayer-Konzern verabschiedet sich vom Markennamen Schering. Das kostet ihn 405 Millionen Euro
BZ, 01.03.2011


H I N W E I S
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Artikel der Tageszeitungen Märkische Allgemeine Zeitung (hier: MAZ) und Berliner Morgenpost (hier: MoPo) sind in deren Internetarchiv nicht mehr vollständig frei – d.h. kostenlos – zugänglich, so dass beide Zeitungen nur noch eingeschränkt in unsere Recherche einbezogen werden können.

Neues aus der Chemie der Region

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Schwieriger Start für den neuen Bayer-Chef Dekkers
(Leverkusen) Die wachsende Konkurrenz billiger Nachahmermedikamente, teure Rechtsstreitigkeiten in den USA und hohe Abschreibungen bei Schering haben dem neuen Bayer-Chef Marijn Dekkers den Start verdorben …
MOZ, 28.02.2011

Kunststoff hat in Erkner auch Zukunft
Stolz hat Gerhard Koßmehl am Freitagnachmittag beim 6. Baekeland-Tag des Freundeskreises Chemie-Museum die wahre Wiege des Kunststoff-Zeitalters präsentiert – wenn auch nur im Modell. …
Wie Lang berichtete, hat das Erkneraner Werk, das Bestandteil eines weltweit agierenden Konzerns ist, sogar im Krisenjahr 2007 einen Mengen-Rekord in der Phenolharz-Produktion erreicht. … Die Nachfrage sei so hoch, dass zum 1. April elf neue Mitarbeiter eingestellt …
MOZ, 25.02.2011

Die lebende Fabrik
Wachs, Farben, Kunststoffe: Fast alles wird heute aus Erdöl und Erdgas hergestellt. Biologen wollen nun Zellen zu Fabriken machen. Harnstoff ist keine sonderlich spannende Substanz. Aber als Friedrich Wöhler 1828 in Berlin den farblosen, geruchlosen Stoff im Reagenzglas herstellte, war das eine Sensation. …
TS, 23.02.2011

Wie man mit Rotkohl den pH-Wert misst
[Oranienburg, Oberstufenzentrum] In weißen Kitteln zeigen Monika Kotzan und Stephanie Klose den interessierten Zuschauern, wie man den ph-Wert von Apfelsaft, Cola oder Natronlauge
MAZ, 18.02.2011

Nobelpreisträger am Friedrich-Gymnasium
36 akademische Fachvorträge beim Tag der Wissenschaften. Das Luckenwalder Friedrich-Gymnasium hatte gestern wieder zum Tag der Wissenschaften eingeladen. Zu den Referenten gehörte auch Gerhard Ertl, Nobelpreisträger …
MAZ, 15.02.2011

Mehr Lohn? Sieben Prozent!
Sieben Prozent mehr Lohn fordert die Tarifkommission der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie. Und schon nach einem Jahr soll über neue Forderungen verhandelt werden …
BZ, 12.02.2011

„Der Wachstumskern Westlausitz ist gut drauf“
Senftenberg. Die Landesregierung Brandenburg will in der nächsten Woche über ihre Förderpolitik für die Regionalen Wachstumskerne beraten. … Kompetenzfelder wie die Chemie und Kunststoffindustrie oder …
LR, 12.02.2011

„Es gilt, eines der größten Probleme der Menschheit zu lösen“
Max-Planck-Forscher Ferdi Schüth über die künftige Energieversorgung und das Internationale Jahr der Chemie …
BZ, 09.02.2011

Industriegewerkschaft begrüßt Trevira-Verkauf
(Guben) Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie begrüßt den am Montag bekannt gegebenen Verkauf der Trevira GmbH, zu der auch das Werk in Guben gehört …
LR, 09.02.2011

Trevira bekommt neue Eigentümer
(Guben) Gut ein Jahr nach der Rettung aus der Insolvenz bekommt der Textilfaserhersteller Trevira einen neuen Eigentümer. Wie das Unternehmen gestern …
MAZ, 08.02.2011

Berlins Bayer-Belegschaft bangt um Jobs
Der Pharmakonzern Bayer dementiert die Streichung von 500 Stellen an den ehemaligen Schering-Standorten. Solange aber keine genaue Zahl bestätigt ist, bleibt die Angst vor Stellenstreichungen – vor allem in Berlin. …
TS, 08.02.2011

Weißer Ritter war einmal
Bayer-Konzern plant offenbar personellen Kahlschlag. Der frühere Schering-Standort Berlin besonders betroffen …
BZ, 07.02.2011

Nycomed zeigt Präsenz in Kolumbien. Übernahme von Farmacol
ORANIENBURG Nycomed hat eine Vereinbarung zum Kauf von Laboratorios Farmacol S. A. (Farmacol) mit Sitz in Kolumbien unterzeichnet. …
MAZ, 05.02.2011

Bayer plant offenbar massiven Abbau bei Schering
Erst verschwindet Schering aus dem Namen, nun fallen einem Medienbericht zufolge hunderte Schering-Stellen bei Bayer in Berlin weg. Der Leverkusener Konzern bemüht sich, zu beschwichtigen. …
TS, 05.02.2011

Halbleiter und Niedrigenergie
Frankfurt (Oder) Halbleitertechnologie, „Jugend forscht“ und Niedrigenergiehäuser: Mit Themen wie diesen beschäftigt sich der Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (VBIW) – nach eigenen Angaben mit fast 300 Mitgliedern der stärkste in Brandenburg angesiedelte Ingenieurverein. Bei seiner Jahreshauptversammlung wählte der Verein jetzt den Chemiker Norbert Mertzsch zum neuen Vorsitzenden. …
MOZ, 03.02.2011

Schnupperkurs im Chemielabor
Wie aufregend Chemie sein kann, erlebten sechs Schülerinnen und Schüler der achten Klasse des Einstein-Gymnasiums Angermünde in den Chemielabors der PCK-Ausbildung …
MOZ, 02.02.2011

H I N W E I S:
Artikel der Tageszeitungen Märkische Allgemeine Zeitung (hier: MAZ) und Berliner Morgenpost (hier: MoPo) sind in deren Internetarchiv nicht mehr vollständig frei – d.h. kostenlos – zugänglich, so dass beide Zeitungen nur noch eingeschränkt in unsere Recherche einbezogen werden können.

Impressionen unseres 6. Baekeland-Tages

Unser 6. Baekeland-Tag war wieder ein voller Erfolg!

Über 30 Besucher nutzten schon am Vormittag die Gelegenheit, bei Werksführungen Blicke hinter die Kulissen der Dynea Erkner GmbH zu werfen. Viele ließen sich anschließend auch von Claus Schaarschmidt unsere historische Bakelite-Presse im Betrieb zeigen, die er zur Herstellung von Bakelite-Medaillen mit dem Kopf Baekelands und unserem Vereins-Logo einsetzte.

Ab 15.00 Uhr fanden sich rund 80 Neugierige im Bürgersaal des Rathauses Erkner ein. Eine kleine Ausstellung – unsere große Wanderausstellung ist z. Z. an der HTW in Berlin-Oberschöneweide zu finden [Infos] – zeigte mit verschiedenen Exponaten, wie der Einzug des Bakelits in die Fotografie diese veränderte. Daneben stellten wir unseren Gästen neue Stücke unserer Bakelite-Sammlung vor. Unser Referent Herr Ohlhauser unterstrich mit seinen zahlreichen Beispielen die Bedeutung und weite Verbreitung von Resopal.

Hier wurden auch zwei ganz neue Errungenschaften unseres Vereins vorgestellt: Modelle der sog. „Bakelite-Baracke“, der „Alten Böttcherei“, in der auf dem Rütgers-Gelände am Flakenfließ in Erkner 1909/10 die erste Bakelite-Fabrik der Welt entstanden ist – die „Wiege des Kunststoff-Zeitalters“!

Interessante Einblicke in aktuelle und zukunftsweisende Entwicklungen der Chemie gaben Frau Prof. Kamm und Frau Dr. Fliedner. Herr Dr. Latterman und Herr Ohlhauser zeigten an Möbeln – insbesondere Stühlen – und Oberflächen, wie stark sich in den letzten 100 Jahren unser Alltag, Technik und Kunst mit Kunststoffen verwoben und verändert haben.

Mit interessanten Gesprächen rundeten wir unseren diesjährigen Baekeland-Tag beim Abendessen in der „Bildungslücke“ im Bildungszentrum Erkner ab.

Bilder und Impressionen

Kurzfassungen der Vorträge

Bericht in der Märkischen Oderzeitung am 26.02.2011

TV-Tipp: Ozon zum „Faszinosum Industriekultur“

Dargestellt werden Aktivitäten unserer Kollegen von der HTW in Berlin und aus den Museen in Potsdam, Forst und Domsdorf:

OZON unterwegs
Faszinosum Industriekultur — ein vernachlässigtes Stück Heimat?

Mo., 28.02.2011, um 22.15 Uhr, im rbb-Fernsehen
Di., 01.03.2011, um 10.00 Uhr, im rbb-Fernsehen

Pressetext:

Immer noch werden Schornsteine gesprengt und Tuchfabriken abgerissen.
Was sind die Zeugnisse einst besserer Wirtschaftszeiten heute noch wert?
Wie kann man sie mit neuem Leben erfüllen? Eine glückliche Synthese gelang in Oberschöneweide, wo hinter alten AEG-Fassaden technische Kulturgüter – ob Brennabor-Motorrad von 1908 oder DDR-Ventilator – so sorgsam behandelt werden wie wertvolle Gemälde.

Industriegeschichte(n) – Oberschöneweide auf Smartphone
Vom Schimpfwort „Oberschweineöde“ zum Weltkulturerbe „Elektropolis“ – an dieser Vision arbeiten Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft mit. Sie entwickeln einen Stadtführer, der vom zeitweise wichtigsten Industriestandort Europas erzählt, vom ersten Umspannwerk und frühem Automobilbau. Per Smartphone ist zu erfahren, dass aus Oberschöneweide auch tolle Erfindungen kamen.

Plädoyer für Patina – Sanftes Restaurieren
In ehemaligen Kabelwerks-Gebäuden bringen Studierende mit ihren ProfessorInnen einen alten Zeitsignalgeber auf Vordermann. Der Wittler-Brotwagen aus den 1940ern wird aufwändig untersucht und detailgetreu wieder hergerichtet. Dabei geht es nicht um makellose Schönheit, im Gegenteil: Die Spuren der Geschichte sollen erhalten bleiben. Technisches Kulturgut zu konservieren und zu restaurieren ist eine noch junge Wissenschaft, die in Oberschöneweide ihren Ausgangspunkt nahm.

Ärger mit dem Gummi – Forschung gegen den Zerfall
Wenn Gummi zerfließt, hart oder spröde wird, ist seine Lebenszeit eigentlich vorbei. Nun soll ein deutschlandweites Forschungsprojekt herausfinden, mit welchen Methoden Elastomere zu behandeln sind. Denn ob Reifen am Holzfahrrad, Badekappe oder Rettungsgerät im Bergbau – viele Museen haben Interesse am Gummi-Erhalt. Auch im Potsdamer Filmmuseum: denn da wird gerade der Froschkönig aus einem DDR-Märchenfilm wieder in Form gebracht.

Besuchermagnet oder Ruine – Eine Frage der Leidenschaft
Jürgen Bartholomäus hat einst in der Brandenburger Brikettfabrik Louise gearbeitet. Louise ist sein Leben — und dadurch zum vielbeachteten technischen Denkmal geworden. Ohne Enthusiasten wie ihn sähe es noch trüber aus in der Landschaft verlassener Industrien. Zum Beispiel in Hohenofen. Obwohl schon Fördergelder flossen, ist die einzige komplett erhaltene historische Produktionsanlage für Papier in Europa dem Verfall preisgegeben.

Schienen raus? – Stadterneuerung contra Denkmalschutz
Von 1883 bis 1965 dampfte die „Schwarze Jule“ quer durch Forst, brachte Rohstoffe in die vielen Textilfabriken. Jetzt sollen die denkmalgeschützten Schienenreste der alten Industriebahn neuem Straßenbelag weichen. Im Konflikt zwischen Denkmalschutz und Stadterneuerung sollen nun Gerichte die Weichen stellen. Lausitzer Forscher versuchen, vom einstigen Flair der alten Tuchmacherstadt noch etwas zu retten.

Rundfunk Berlin Brandenburg
OZON Aus Wissenschaft und Umwelt